Praxis

Stempelzeit statt Excel: Zeiterfassung für kleine Teams

23. Juni 2026 · ca. 4 Min. Lesezeit

Viele Betriebe mit fünf bis dreißig Mitarbeitern führen die Zeiterfassung noch in Excel oder auf Papier. Das funktioniert — bis jemand krank wird, eine Schicht getauscht wird oder der Steuerberater DATEV-Daten braucht.

Wo stößt Excel bei der Zeiterfassung an Grenzen?

Am Monatsende zeigt sich das Muster immer gleich: Niemand sieht in Echtzeit, wer schon Überstunden gesammelt hat oder kurz vor der Minijob-Grenze steht. Ändert jemand nachträglich eine Zelle, bleibt offen, wer wann was warum geändert hat — revisionssichere Korrekturen brauchen ein Audit-Protokoll, keine stille Excel-Zelle. Und wenn die Kanzlei anruft, wird der Export zur Copy-Paste-Session, statt ein paar Klicks zu dauern. Mehr dazu: Arbeitszeiten korrigieren nach GoBD.

Was liefert Stempelzeit statt Excel?

Am Tablet stempelt jeder selbst, die Wochenübersicht zeigt Ampeln ab dem Pro-Tarif, der Pausenabzug ist konfigurierbar, und wer offene Stempel vergisst, bekommt automatisch eine Erinnerung per E-Mail. Der PDF-Monatsbericht ist bereits ab Standard für 9,90 Euro enthalten. Im Premium-Tarif für 34,90 Euro kommen DATEV Lohn und Gehalt sowie die Kanzlei-ZIP dazu — Stempelzeit ersetzt keine Lohnabrechnung. Grundlagen: Stempelzeiten digital erfassen.

Monatsabschluss: Steuerberater vorbereiten. Minijobs: Mindestlohn-Dokumentation. Apps über den BetriebsAssist-Hub erweiterbar.

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